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Holz ist der Ausgangspunkt von allem. Viele Male im Jahr sieht man Peter Mürnseer wie er die Wälder nach geeignetem Klangholz durchforstet. Schon hier wird entschieden was aus dem Baum einmal entstehen soll. Viele Faktoren entscheiden ob aus einem Baum der jahrzehnte lang im Wald lebte ein gut klingendes Instrument wird. Wo er steht, so berichtet Peter Mürnseer, gibt mir schon viele Hinweise über die Holzqualität. Langsam und gleichmäßig muss er gewachsen sein. Verwindungen jeglicher Art würden sich später negativ auf das Instrument auswirken. An der Rinde erkennt der Instrumentenbaumeister vieles was im Inneren des Baumes vor sich geht. Diese Jahrezehnte lange Erfahrung, die ihm schon in jungen Jahren von seinem Vater weitergegeben wurde, ist grundlegend für die Entscheidung ob daraus einmal ein Instrument entstehen wird. Ist der richtige Baum ausgewählt wird er zum passenden Zeitpunkt geschlagen. Wenn der Winter einkehrt und der Baum nicht mehr im Saft steht, der Mond das rechte Zeichen gibt dann wird er gefällt. Nun liegt er da, der Wipfel mit einigen Ästen am tiefsten. Sie ziehen nun noch den verbliebenen Saft aus dem Holz. Im Frühjahr schließlich wird der Baum zu Tal geschleppt und aufgeschnitten. Der richtige Schnitt ist von entscheidender Bedeutung. Bei der Fichte werden die sogenannten Markstrahlen sichtbar. |
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